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Wissenswertes zum Thema Ernährung

Sicherlich ist jedem Hundekenner bekannt, dass der Hund vom Wolf abstammt. Auch wenn der Mensch mit dem Hund seit ca. 15.000 Jahren Haus und Hof teilt, so hat sich doch die Biologie im Vergleich zum Wolf nicht geändert. Dies bedeutet, dass der Hund primär ein Carnivor, das heißt ein Fleischfresser ist. Dies wird auch am Gebiss des Hundes- in Abgrenzung zu anderen Lebewesen- deutlich:

Betrachtet man den Wolf, so ernährt dieser sich dieser nicht nur von den erbeuteten Tieren, sondern der Wolf nimmt auch pflanzliche Nahrung auf, indem er zum einen den Mageninhalt der Beutetiere frisst, zum anderen frisst der Wolf auch selbständig Beeren, Hagebutten und Gräser.

Geht man jetzt davon aus, dass die Domestikation des Hundes das Verdauungssystem und die natürlichen Bedürfnisse nicht verändert haben, so stellt sich die Frage ob die alleinige Fütterung von Trockenfutter artgerecht sein kann.

Hierzu muss bedacht werden, dass Trockenfutter bei der Herstellung zwangsläufig erhitzt werden muss, um eine Haltbarkeit zu erreichen. Hierbei werden alle natürlich vorkommenden Vitamine durch Temperatureinwirkung zerstört und später durch synthetische Vitamine ersetzt. Dies erscheint wenig sinnvoll, zumal synthetische Vitamine weit schlechter aufgenommen werden sollen.
Weitere Bedenken bestehen darin, dass in den meisten Trockenfuttern hauptsächlich Getreide ist. Dies erkennt man daran, dass es als erste Zutat genannt wird, denn in Deutschland ist es Vorschrift, dass die Zutaten nach ihrem Anteil an der Gesamtmenge deklariert werden. Als Beispiel einer Deklaration: Mais, Weizen, Geflügel > in diesem Futter ist hauptsächlich Mais enthalten. Es ist aber noch nie von einem hauptsächlich Maisfressenden Wolf berichtet worden.

Aus diesen und aus weitergehenden Erwägungen startete der australische Tierarzt Dr. Ian Billinghurst eine Studie und erforschte vor 20 Jahren Zusammenhang zwischen industriell hergestelltem Futter und Hundekrankheiten zu erforschen. Zusammengefasst hat er diese Ergebnisse 1993 in seinem ersten Buch "Give Your Dog A Bone" („Gebe Deinem Hund einen Knochen“).

Die Kanadierin Debbie Tripp erfand einen Namen für die neue Fütterungsmethode, nämlich: "Bones And Raw Food" (Knochen und rohes Futter oder im Deutschen häufig: „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“).

Einige der Kernthesen dieser „Fütterungsbewegung“ sind Folgende: Der Hund bekommt frisches, rohes Fleisch (nie rohes Schweinefleisch!), von z.B. Rind, Geflügel oder Lamm. Ob Getreide gefüttert werden sollte ist höchst umstritten. Relativ unstrittig ist die Beigabe von geeigneten Obst- und Gemüsesorten, Ölen und Kräuter bzw. Algenmischungen.
Nähere Informationen sind hier erhältlich:
www.dubarfst de oder www.barfers.de

Weiterführende Literatur

 B.A.R.F. - Artgerechte Rohernährung für Hunde: Ein praktischer RatgeberBarf Amazon

Unser Futterfleisch beziehen wir hier:


     


Und wie ernährt Longstreet´s die Hunde?

Unsere Hunde werden größtenteils gebarft. Sie erhalten aber auch, wenn auch nicht überwiegend, ein gutes Trockenfutter.
Für gute Trockenfutter halten wir: das Bosch Life Protection,  Yomis, Canis Alpha, Acana und Orijen. Alle genannten Futtersorten sind glutenfrei. Gerne können Sie uns anrufen, wir beraten Sie unparteiisch. 
Ein gutes Trockenfutter sollte wenig Getreide, am besten keinen Weizen oder Mais, enthalten.
Eine gute Ernährung sollte nicht einseitig sein, muss aber nicht zwangsläufig unbezahlbar sein. So bezahlen wir ca. 2 Euro für das Kilogramm Fleisch und es wird noch verlängert mit Äpfeln oder Löwenzahn, Möhren, Kürbis usw.
Auch Reis fressen die meisten Hunde gern, gemischt mit Quark eine köstliche Mahlzeit!
Tolle Flocken zum Mischen erhalten Sie auch bei Lunderland oder Auenland.
Will man ganz auf Trockenfutter verzichten und fährt in Urlaub so ist das Dosenfutter von Terra Canis oder von Auenland eine gute Alternative zum rohen Fleisch.

und die Leckerlies?

Es macht wenig Sinn, den Hund teures Futter zu kaufen und ihm als Leckerchen minderwertige Produkte, die schlimmstenfalls noch Zucker enthalten zu füttern.

Greifen Sie daher bitte daher gerade bei den Leckerchen auf hochwertige Produkte zurück.
Empfehlenswert sind hier Trockenfleisch, die Kekse von Terra Canis oder von Jeffos  www.Jeffos.de

Unser „Haus- und Hauslieferant“, der viele der genannten Produkte führt:
www.futterfreund.de

Und wenn das alles zu kompliziert ist?

Es gibt auch akzeptable "Fertigbarf Mischungen, denen alle Zusätze wie Kräuter und Öle im richtigen Verhältnis beigefügt wurden. So gibt es diese Mischung z.B. von Duck-Naturfutter www.duck-naturfutter.de . Dieses Futter wird in den Niederlanden und Belgien schon seit vielen Jahren von Züchtern mit Erfolg gefüttert. Erhältlich ist Duck seit Kurzem auch bei Futterfreund.


Des Weiteren gibt es als "Fertigbarf"-Lieferanten auch noch www.happypets-much.de, auch von diesem Futter haben wir viel Gutes gehört.